Ruppiner Kliniken verhindern offenbar jegliche Versorgung ausser Corona

Als am letzten Samstag Klaus B. sich auf das Gelände der Ruppiner Kliniken begab, war die ursprüngliche Frage, ob ein Notfallpatient überhaupt noch
selbstständig das Klinikgelände betreten darf.
Tagelang gaben weder das Klinikum noch der Landkreis eine Antwort auf diese Frage ab.
Nach dem unglaublich riesigen Aufschrei des Klinikums, der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Liebsch bekam schier Schnappatmung, beschimpfte B. als Verschwörungstheoretiker, brachte die AfD ins Spiel mit dem Tag #fckAfD aber auch andere spezialisierte Fachkräfte, wie zum Beispiel eine Küchenhilfe, die
ausschweifend erklärte, wir sehr B. eine nicht existente Covid-19 Abteilung nun verseucht habe, nimmt die aufgebrachte Wut des Klinikums nicht ab.

Es wird noch zu klären sein, aus welchem genauen Grund das Klinikum nach einer Woche immer noch so unglaublich entsetzt reagiert.

Am Montag wies B. der Öffentlichkeit nach, dass kein einziges Warnschild, kein Absperrband, kein Sicherheitspersonal auf seinem Weg zur Notfallambulanz warnte und strafte die Kliniken damit bereits Lügen.

Am Dienstag erhielt B. dann per Einschreiben einen Brief der Kliniken, die ihm ein Hausverbot erteilten und im Wiederholungsfall mit Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch drohten.

Am Freitag berichtet die Märkische Onlinezeitung, die Ruppiner Kliniken hätten B. nun wegen Hausfriedensbruch angezeigt.

Nur eine Antwort haben weder die Kliniken noch der Landkreis bisher gegeben. Darf ein Mensch die Notfallambulanz aufsuchen und es scheint mittlerweile
nachvollziehbar, nein, es hat kein Mensch auf dem Klinikgelände etwas zu suchen. Denn anders lassen sich die Maßnahmen und allem voran den mittlerweile selbst ernannten Sicherheitsbeauftragten von der Küche bis zum Vorstand nicht erklären.

Es wird noch zu prüfen sein, inwieweit hier Kompetenzen maßlos überschritten worden sind.

Aber das Ruppiner Klinikum ist nicht das einzige. B. erntete nicht nur Häme sondern auch enormen Zuspruch.
Und damit verbunden sehr viele Informationen aus vielen Krankenhäusern Deutschlands.
Das Thema Covid-19 wird uns nach Covid-19 noch sehr lange beschäftigen.