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Neuruppin bleibt bunt und ESTAruppin e.V. verbieten Flüchtlingshilfe

Wenn in Neuruppin das Wort “Flüchtlinge” fällt, sind sie da. Neuruppin bleibt bunt und der ESTAruppin e.V. ESTA, das steht für einsetzen statt aussetzen. Auf der Webseite des ESTA e.V. erfährt man:

ESTAruppin e.V. engagiert sich mit den Menschen in der Region für die Menschen in der Region – unabhängig von Alter, Herkunft und Status.

Doch der ESTA scheint seine eigenen Grundsätze zu verabscheuen.
Diese Woche wurde das AfD Mitglied Klaus B. aufmerksam auf einen Telegramkanal eines Hilfsvereins aus Neuruppin und meldete sich dort an. Doch kaum drinnen, war B. schon wieder draußen. Ein Gespräch mit der Macherin des Hilfsvereins brachte es dann ans Licht. Es gab massive Gegenwehr und Aufforderungen, B. bloß nicht in das Umfeld der Flüchtlinge zu lassen. B. würde nur einen Weg suchen, Demonstrationen vor dem Jugenddorf Gnewikow zu veranstalten, in dem Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht sind. Dabei ruft B. selbst an jedem Montag zur Hilfe für Bedürftige aus dem Russlandkrieg auf. Dazu erklärt Klaus B. “Immer wieder gibt es Aufrufe aus dem Umfeld Neuruppin bleibt bunt und ESTAruppin, ich wäre rechtsextrem und würde gegen Flüchtlinge auf die Barrikaden gehen. Als rechtsextrem gilt ja jeder, der gegen eine Corona-Impfpflicht ist, es gab ja sogar schon Gegendemonstrationen gegen meine Veranstaltungen in diesem Kontext, wir kennen das schon aus der DDR Zeit. Jeder Kritiker am Regime wurde von den Hardcoremarxisten als rechtsextremer bezeichnet. Und gegen Flüchtlinge bin ich noch nie auf die Barrikaden gegangen, außer es handelte sich um Kriminelle. Dazu brauchen wir nur Richtung Rheinsberg schauen, wo vor einiger Zeit sogar ein Friedensrichter aus Berlin hergebracht wurde, weil die deutsche Polizei mit der extremen Gewalt zwischen Clans und den schon lange hier Lebenden kapituliert hatte. Dort wurde mir damals seitens der Tschetschenen mit dem Tod gedroht, nur weil ich Fotos zur Berichterstattung gemacht hatte. Solche Leute gehören hier nicht her. Ich hätte Menschen aus der Ukraine helfen wollen, aber die Vereine, die sich auf die Fahne geschrieben haben, zu helfen, wollen nicht, dass ich und im Prinzip damit auch die gesamte AfD hilft. Da wird zu prüfen sein, ob ESTAruppin überhaupt gemeinnützig ist. Ich bin schon mit den entsprechenden Stellen im Gespräch. Diese Flüchtlingshilfemafia muss ausgehoben werden, denn es kann nicht sein, dass man leidgeplagten Menschen die Hilfe verweigert, weil der Helfer aus Sicht der anderen Helfer einen falschen Glauben hat. Ich hatte das vor einigen Jahren in Berlin bei der Obdachlosenhilfe, als mich ein Trupp der sogenannten Antifa als AfD Mitglied erkannt hat, mich sofort angriff und erklärten, Obdachlose wollten von Nazis keine Hilfe. Mitten am Tag, mitten in Berlin.”

Die AfD führt derweil eine eigene Hilfsaktion durch. Ein voll beladener LKW mit Sattelauflieger befindet sich auf dem Weg direkt nach Kiew, um Hilfsgüter dort hinzubringen, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Außerdem hat die AfD-OPR eine Telefonnummer eingerichtet, an die sich Hilfe suchende Menschen richten können. Die AfD-OPR hält für diese Fälle eigene Unterkünfte, Kleidung und Gebrauchsartikel sowie Hilfsmöglichkeiten für mitgebrachte Tiere bereit. Zu vermuten ist jedoch, dass dieses Hilfsangebot ungenutzt bleibt, denn der politische Machtkampf der linksgrün dominierten Hilfsvereine in Neuruppin ist offensichtlich wichtiger als die Hilfe selbst.

Der ESTAruppin verweigerte jede Auskunft auf die Vorwürfe, bei Neuruppin bleibt bunt war indes niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Titelbild: Mariupol 23. März 2022. Quelle: Telegram