Die geistigen Ergüsse des Sigmar Trenkler (MOZ/Ruppiner Anzeiger)

Er geriert sich wie ein 12-jähriger Junge, dessen Mutter ihn mit einem Pornoheftchen beim onanieren erwischt hätte. Trenkler kritisiert in einem halbseitigen Artikel der aktuellen Ausgabe der MOZ die Demonstration des letzten Montags gegen die Covid-19 Impfpflicht. Da regt er sich auf, dass die Soundanlage zu billig sei oder ein von ihm angesprochener Demonstrationsteilnehmer wie durch Zufall ausgerechnet der Vorsitzende des hiesigen Kreisverbands der AfD. Dass Klaus Baumdick bei seiner Rede die Aussage nicht wiederholt habe, wegen derer der Staatsschutz nun ein Ermittlungsverfahren gegen Baumdick eingeleitet hat, war ihm ebenfalls zuwider. Baumdick hatte in seiner Rede erklärt, dass er den Ausspruch verschiedener Politiker, wie Söder oder Lauterbach, wir würden unsere Freiheit nur durch das Impfen wieder erlangen, assoziiere mit dem bekannten Satz an den Eingangstoren ehemaliger Konzentrationslager “Arbeit macht frei”. Assoziieren, das darf man wohl im besten Deutschland aller Zeiten nicht mehr. Denkverbote 2022, wir haben es geschafft!

Weiter strotzt der Artikel nur so von Seitenhieben und Beschwerden gegen alles und jeden. Selbst gegen die Teilnehmer wird da geätzt. Sie folgen Rechtsextremisten. Damit steht Trenkler, der Mann mit dem scharfen Seitenscheitel, wie ihn Adolf Hitler einst trug, nicht allein. Diese Aussage ist unter den sogenannten Mainstream-Journalisten einhellige Meinung. Dabei steht es jedem frei, Demonstrationen zu veranstalten. Scheinbar trauen sich aber nur jene aus Parteien wie der AfD und der Dritte Weg in das Kreuzfeuer der hassenden und spaltenden Journalisten, die keine andere Meinung zulassen wie die der vorherrschenden Politik.

War im Jahr 2020 noch in Verbindung mit Kritikern der Zwangsmaßnahmen gegen Covid-19 das meistgebrauchte Wort “Verschwörungstheoretiker” und “Schwurbler”, änderte sich dies im Jahr 2021 und nachdem sich viele der sogenannten Verschwörungstheorien bewahrheitet hatten, in “Impfgegner”, “Coronaleugner” und “Rechtsextremisten”. “Rechtsextremisten” hat eine lange Tradition. Die DDR Presse erklärte seinerzeit die Demonstranten gegen den Staat auch zu “Rechtsextremisten”.  Zum Vorwurf, Impfgegner zu sein, erklärte kürzlich in einem Interview im österreichischen Fernsehen eine dieser “Impfgegnerinnen”: “Wenn ich keinen Spinat mag, bin ich kein Spinatgegner, sondern mag einfach nur keinen Spinat.”

Und weil immer öfter die berichtende Presse mit solchen Kritikern konfrontiert werden, sprechen sich nach und nach die Sendeanstalten für eine 2G Regelung aus. Im Bayerischen Rundfunk, rbb und ARD dürfen nur noch vollständig Geimpfte das Firmengelände betreten. Selbstverständlich betrifft das auch jene, die interviewt werden sollen. Mit diesem Hintergrund verwundert es gar nicht, dass hier im Kreis die MAZ und MOZ gegen die Gegner einer Zwangsimpfung ätzen, hetzen und spalten, was der journalistische Sachverstand nur hergibt.

Da wird dem Veranstalter der Montagsdemos in Neuruppin, Klaus Baumdick, also mir, angedichtet, ich rufe zur Gewalt auf. Nein, das tu ich nicht. Ich sage, was ich befürchte! Und wir haben es letzten Montag bereits wieder gesehen. Während ich die Worte sprach, dass es zur Gewalt kommen wird, zeigte auf einer Demonstration in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) die Polizei wieder einmal ihre hässlich brutale Fratze. Ein Trupp von etwa 20 Polizisten hatte sich selbst so dämlich in die Masse der Demonstranten manövriert, dass sie sich plötzlich eingekesselt sahen. Abstand zu den Demonstranten, die wohl selbst kaum glaubten, was da gerade passiert: 30 Meter.
Nun hätten die Polizisten einfach aus der Menge wieder herausgehen können. Das taten sie aber nicht. Auf Befehl rannten alle in die gleiche Richtung und dann Pfefferspray frei. Die Videos enden alle in dem Moment, wo man nur noch weißen Rauch, nämlich Pfefferspray, sieht. Die Presse berichtet später über einen notwendigen Pfeffersprayeinsatz der Polizei und verletzten Polizisten, die sich nämlich an ihrem eigenen Pfefferspray verletzt haben. Polizeigewalt vertuschen, darin ist die Mainstreampresse ebenfalls ganz groß.

Doch über eines muss sich Trenkler, den ich förmlich vor meinem geistigen Auge als kleines Mädchen, was wütend mit den Füßen aufstampft, wenn es über mich berichtet, sehen kann, nicht mehr aufregen. Über eine zu billige Soundanlage. Vollkommen überraschend ließen unzählige Demonstrationsteilnehmer Baumdick Geld zukommen. Noch am selben Abend kaufte Baumdick von diesem Geld ein neues Megafon eines bekannten Markenherstellers, welches den Gegebenheiten mehr als genügen dürfte. Das Gerät sollte bis Ende der Woche eintreffen.

Ich persönlich würde es schön finden, wenn Leute wie Trenkler nicht so viel Papier verschmutzen würden, aber die Leser der MOZ zeigen schon lange, was sie von deren Schmierenjournalismus halten. Die Auflage der MOZ fiel von 140.000 im Jahr 1998 auf mittlerweile knapp 58.000 im Jahr 2021.

Herzlich, Ihr Spinatleugner Klaus Baumdick