Ruppiner Kliniken stellen ungeimpfte Mitarbeiter frei

Neuruppin – Passend zu Weihnachten, am 21.12.2021, versendete die Personalabteilung der Ruppiner Kliniken eine Rundmail an alle Mitarbeiter, mit der Erklärung, jeden ungeimpften Mitarbeiter zum 15.03.2022 unbezahlt frei stellen zu wollen und die Corona-Impfung zum Einstellungskriterium zu machen.

In dem Schreiben droht die Klinik damit, Mitarbeiter, welche sich nicht impfen lassen, ohne Bezahlung freizustellen, diese abzumahnen und im weiteren Schritt zu kündigen.
Inwieweit Abmahnungen und Kündigungen überhaupt Bestand haben werden, dürfte erst in diesem Jahr noch höchstrichterlich entschieden werden müssen.
Eine Freistellung ohne Bezahlung sieht das Arbeitsrecht nur in ganz besonderen Ausnahmefällen vor.

In jedem Fall ist der Gang zum Anwalt und gegebenenfalls vor Gericht für jeden betroffenen dringend anzuraten.

Weiterhin dürfte sich die Frage stellen, wie sehr die Personaldecke schrumpfen dürfte, um einen Krankenhausbetrieb überhaupt noch aufrecht erhalten zu können.

Tatsächlich dürften diese Schreiben auch nicht nur in den Ruppiner Kliniken die Runde machen, sondern sicher bundesweit.
Inwieweit eine gesetzliche Impfpflicht Bestand haben kann, ist ebenfalls noch zu klären, da völlig unstrittig nach derzeitigen Erkenntnissen etwa jeder zehn tausendste Geimpfte einer tödlichen Nebenwirkung der Impfung erliegt. Nach neuesten Erkenntnissen dürfte eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer weit mehr Menschen die Impfung das Leben kosten.

Die Impfquote vollständig geimpfter Personen in Deutschland liegt am heutigen 2. Januar 2022 bei 71,8 Prozent.
OPR liegt mit einer Impfquote bei Kindern unter 12 Jahren auf den vordersten Plätzen bundesweit, obwohl bereits im Sommer seitens der Impfstoffhersteller die Nutzlosigkeit der Impfstoffe bei Kindern erklärt wurde. Auch dass es nicht einen einzigen Todesfall im Zusammenhang mit Corona bei Personen unter 35 Jahren im Kreis gab, interessiert wenig.

Mitarbeiterrundschreiben der Ruppiner Kliniken
Mitarbeiterrundschreiben der Ruppiner Kliniken

Von fast 99.000 Einwohnern im Kreis wurden bisher rund 8.300 Einwohner als infiziert gemeldet. Diese Meldungen erfolgten teils mehrfach. Die Dunkelziffer ist nicht bekannt. 176 Personen starben an oder mit einer erkannten Infektion in den Jahren 2020 und 2021. Am heutigen Tag werden 4 Personen im Kreis invasiv beatmet. Dies entspricht einer Quote von 0,004 Prozent der positiv auf Covid-19 getesteten Personen und liegt damit im Bundesdurchschnitt.

Die Ruppiner Kliniken selbst geben in ihrer Pressemitteilung vom 10.12.2021 bekannt, dass im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als noch kein Impfstoff verfügbar war, nur ein Patient invasiv beatmet werden musste, im gleichen Zeitraum des Jahres 2022 aber fünf. Weiterhin erklären die Kliniken, es werden aktuell 22 Corona-Patienten behandelt. Lediglich zwei von diesen 22, welche sich auf der Intensivstation befinden, sind ungeimpft. Weitere fünf Ungeimpfte befinden sich auf der Normalstation. Somit sind lediglich 32 Prozent der behandelten Patienten ungeimpft und 68 Prozent sind vollständig geimpft. Vier Intensivpatienten sind vollständig geimpft, zwei ungeimpft.

Auch mit diesen Zahlen liegt Neuruppin voll im Bundesdurchschnitt.

Derzeit findet in Neuruppin jeden Montag um 19:00 Uhr auf dem Schulplatz eine Protestdemonstration gegen die Impfpflicht statt.