Anja T. verhöhnt jetzt auch noch ihre Opfer

Sie füllt seit Jahren die Nachrichtensparten der Ruppiner Zeitungen. Anja T., die schöne Rächerin ihrer Katzen, brach in den letzten Jahren von dutzenden, vielleicht schon von hundert Autos die Scheibenwischer ab. Ihr Hass gilt eigentlich Mitarbeitern der Ruppiner Kliniken, die einst Rattengift auslegten. Anja T. lebte zu dieser Zeit auf dem Klinikgelände. Keineswegs als Obdachlose, denn eine Neuruppiner Wohnung wird ihr vom Staat bezahlt, sie mag es, zeitweise wie eine Obdachlose in den Wäldern in und um Neuruppin mit zahlreichen Katzen zu leben. Sie ist besessen von der Idee, die Klinikleitung habe gezielt mit dem Rattengift ihre Katzen getötet. Daher zerstört sie seit Jahren alle Arten von Autos, die sie mit der Klinik in Verbindung bringt.
Ihre Fehlerquote ist dabei allerdings sehr hoch. Die meisten ihrer beschädigten Autos haben mit der Klinik nichts zu tun – auch nicht die Fahrzeugbesitzer.
Bestraft wird die Schöne allerdings nicht. Sie gilt als nicht zurechnungsfähig. Polizei und Staatsanwaltschaft haben schon lange resigniert. Jedes Strafverfahren ist vor dem Neuruppiner Amtsgericht bisher abgeschmettert worden. Ein Richter erklärte schon, eine Demokratie müsse auch solche Leute aushalten. Und wenn sie wieder einmal in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wird, meist, wenn sie sich besonders aggressiv gegen eine Festnahme zur Wehr setzt, entlässt sie sich am nächsten Tag auf eigenen Wunsch selbst. Zwangseinweisungen, das gibt es heute nicht mehr.

Neuerdings zeigt sie ihre Schandtaten öffentlich im Internet und verhöhnt damit auch noch ihre Opfer.

Erst kürzlich wurde sie von einem Neuruppiner Bürger bei einer solchen Autoaktion erwischt und verlor einen Zahn, als dieser sie von der Straftat abhalten wollte und sie aufgrund ihrer Gegenwehr im Sturz auf dessen Schuh zum Liegen kam.

Die Polizei rät übrigens dringend davon ab, die 39-jährige Frau selbst festnehmen oder von Straftaten abhalten zu wollen. Sie gilt als extrem gewaltbereit und äußerst wehrhaft.