Penny Neuruppin: “Wir bedienen kein unwertes Leben”

Neuruppin – Empörte Verbraucher meldeten sich dieser Tage zu dutzenden bei uns um uns ihr Leid mit dem Pennymarkt in der Artur Becker Strasse zu klagen. Dort werden jetzt scheinbar reihenweise Kunden aus dem Markt geworfen, die keine Maske tragen. Erklärungen, ein Attest zu haben, führten zu Antworten wie “Das interessiert nicht mehr!” oder “Hier hat jetzt jeder eine Maske zu tragen oder er geht raus!” Auf die provokante Frage eines Kunden, ob man hier kein unwertes Leben mehr bedienen will, ganz im Hinblick auf das dritte Reich und den Judenboykott, schien die Mitarbeiterin diese Provokation mangels Bildung nicht verstehen zu können und antwortete darauf nur “Sie verlassen jetzt sofort das Geschäft!”.
Zu einem Kunden, der aufgrund einer sehr schweren Lungenerkrankung keine Mund/Nasebedceckung tragen darf!

Unter den Fällen sind sowohl Rollstuhlfahrer, offenbar eine Person mit einem mobilen Sauerstoffgerät und mehrere Lungenkrankheiten, darunter COPD.

Diese Patienten dürfen überhaupt keine Mund/Nasebedeckung tragen, weil sie dadurch in lebensgefährliche Zustände kommen können.

Nun muss man natürlich nicht zwangsläufig bei Penny einkaufen, es gibt ja noch Alternativen in Neuruppin. Doch lässt sich sehr gut feststellen, wie eine Art von Anarchie in Neuruppin um sich greift. Jeder macht hier seine eigenen Regeln. Auf Rückfrage im Markt erklärte man uns, es sei jetzt Konzernvorschrift, dass im Markt jeder Kunde eine Mund/Nasebedeckung tragen muss.
Ganz im Stile des McDonalds (iO berichtete) in Neuruppin, in dem ebenfalls ganz eigene Regeln gelten, haben wir bei der Konzernleitung nachgefragt.

Und dort heißt es “Selbstverständlich dürfen Sie den Markt ohne Maske betreten, wenn Sie zu einer sogenannten Ausnahmegruppe gehören. Wir bitten dies zu entschuldigen und setzen uns mit dem genannten Markt in Verbindung.”

Wenn auch Sie sich im Ruppiner Land  ungerecht behandelt fühlen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Wir helfen Ihnen weiter!

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