MOZ: Keine Klimaforschung für Nazis!

Mit der Neutralitätsverpflichtung ist es bei den Medien leider sehr weit her. Doch einen offenen Aufruf, Forschungsprojekte von AfD Anhängern zu boykottieren, gab es wohl bisher nicht.
Als Klaus Baumdick im Jahr 2013 den Kreisverband OPR der Alternative für Deutschland (AfD) gründete, konnte er sich nicht vorstellen, dass er später einmal nicht mehr nur als Euroskeptiker sondern als Nazi beschimpft wird. Und dies beinahe täglich.
Doch nun geht die Presse in den offenen Kampfmodus über.

So schrieb am 28.11.2020 Brian Kehnscherper, Schreiber für die Märkische Onlinezeitung (MOZ), öffentlich auf Facebook als Kommentar auf einen Artikel über das Klimaforschungsprojekt “Interview mit dem Ruppiner See”, es solle niemand auf dieses Pseudoprojekt hereinfallen und bloß niemand Baumdick unterstützen.

Bereits auf der letzten fridays for future Demo in Neuruppin wurde Baumdick der blanke Hass entgegengebracht, indem Anhänger der sogenannten Antifa versuchten, ihn gewaltsam vom Gelände zu vertreiben.
“Nazis haben kein Recht auf Klima” hieß es auf Nachfrage der Polizei.
Diese Worte wurden Baumdick schon einmal entgegen gebracht.
Damals war es Ulrike Laubenthal, grüne Aktivistin gegen das Atommüllendlager in der Region.

Baumdick dürfte real wohl kaum als Nazi bezeichnet werden. Er hat sein Leben lang auf der ganzen Welt gelebt und gearbeitet.

Konfrontiert mit den Anfeindungen aus den eigenen Reihen wollte die Chefredaktion “lieber keine” Stellungnahme abgeben, verwies aber auf eine neue Dokumentationsreihe “Doku-Reihe über Hass, Rassismus und Gewalt in Nachwendejahren in Ostdeutschland“.
Dort könne man alles erfahren, hieß es.

Ja, Gewalt hat Baumdick schon oft erlebt.
Wenn er als Journalist auf Demonstrationen von Anhängern der Antifa angegriffen wurde.