Corona, ein Volk in blinder Panik

Das der Artikel „Coronakrise und Ruppiner Kliniken, was stimmt hier nicht?“ viral gehen würde und innerhalb von nur 30 Stunden über eine Million Aufrufe generieren würde, konnte niemand vorhersehen. Auch nicht, dass ich in einer unglaublichen Weise angefeindet wurde. Mir wurde sofort nach bekannt werden seitens der Referatsleiterin B.Avantario des Landrates des Landkreises OPR die Presseakkreditierung entzogen und erklärt, ich bräuchte nie wieder anfragen zu stellen, ich würde keine Antworten mehr erhalten. Als ob sie das in der Vergangenheit jemals getan hätten.

Ich wurde beschimpft, insbesonders von den Mitarbeitern der Kliniken. Man forderte lebenslanges Hausverbot, Strafanzeigen, Haft und die Verweigerung, mich zu behandeln, sollte ich am Corona-Virus erkranken und die Grünen behaupten öffentlich, ich sei in das Krankenhaus eingebrochen.

Die Amadeu-Antonia Stiftung, eine linksextreme Stiftung zur Ausmerzung von „Nazis“, deren Definition die Stiftung selbst vornimmt, schrieb über mich, ich sei die neue Art der Verschwörungstheoretiker. Übrigens ist die Amadeu-Antonio Stiftung jene, die vor einigen Jahren ein Onlineformular bereit hielt, um völlig anonym „Nazis“ zu melden, die dann in einer Datenbank gespeichert wurden. Zugleich kritisierte sie die Forderung der AfD, dass Schüler ihre Lehrer anschwärzen sollten, wenn diese einen einseitigen, sprich linken, Lehrplan verfolgen.

Ich habe also durch meine Fotos und der Beschreibung des Ist-Zustandes eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt, erklärt man.

Nun bin ich kein Freund von Verschwörungstheorien und auch nicht von Fake-News. Doch fällt zu allererst jedem Journalisten brennend ins Auge, dass neuerdings das Robert-Koch Institut nur noch jene Journalisten zu ihren Pressekonferenzen einlädt, die ihre Fragen zuvor in schriftlicher Form eingereicht haben. Davon abweichende Fragen sind nicht gestattet.

Das Robert-Koch Institut ist keinesweg ein freies Institut, wie man meinen mag, denn schaut man ins Infektionsschutzgesetz, findet man sehr oft den direkten Bezug zum Robert-Koch Institut. Dieses Institut ist also eine Bundeseinrichtung.

Journalisten, die die richtigen Fragen stellen, sind die Journalisten, die diese gewollten panikerregenden Informationen nach aussen tragen.
Aussen, dass ist zum Beispiel das Fernsehen, wo dem Volk täglich mehrfach die aktuellen Infektions- und Sterbezahlen vorgekaut werden.
Und die Angst in der Bevölkerung wird von Tag zu Tag grösser.

Es wird berichtet von Ärzten und Schwestern, die unter der enormen Arbeitslast förmlich zusammenbrechen. Das tun sie aber nicht erst seit Corona, das tun sie seit Jahren, weil unser Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden zusammengespart wurde, ohne Rücksicht auf Verluste.

Am 24.März berichtete die Märkische Allgemeine Zeitung

Stark nachgefragt sind weiterhin die Coronatests in einem eigens aufgebauten Drive-In-Zelt auf dem Gelände der Ruppiner Kliniken. Waren am Mittwoch, dem ersten möglichen Testtag, noch 18 Patienten von ihren Hausärzten dorthin geschickt worden, waren es am Donnerstag schon 38 und für Freitag waren sogar 45 Patienten für den Test angemeldet, sagte Kliniksprecherin Verena Clasen. Bis Dienstagmittag, 24. März, sind insgesamt bereits 144 Patienten getestet worden.

Dieses Drive-In-Zelt befindet sich genau an der Einfallstrasse nach Neuruppin. Niemand hat bisher dort einen Patienten gesehen. Vielmehr fällt auf, dass die Ausfahrt aus diesem Zelt mit Pollern versperrt ist, die von Hand mit einem Schlüssel entriegelt und weggetragen werden müssen.

Auffallen müsste dem Volk eigentlich, dass uns suggeriert wird, unsere Ärzte und Pfleger könnten dem Ansturm von Coronakranken nicht mehr Herr werden, zugleich aber Coronaerkrankte aus Italien und Frankreich aufgenommen werden, weil unsere Kapazitäten nicht ausgelastet sind.

Getroffene Hunde bellen, heisst es. Doch wie kommt Klinikpersonal auf die wirre Idee, nur weil ich in der Covid-19 Notaufnahme war, die ganze Abteilung wäre nun kontaminiert und müsse erst desinfiziert werden?
Die Covid-19 Notaufnahme ist genau dafür da, für Coronainfizierte. Wie kann ich die Station dann kontaminieren? Und selbst wenn dem so wäre, wieso konnte ich einfach so, ohne jede Hürde zu überwinden und gänzlich ohne den Einsatz meiner Hände, in diese Seuchenstation kommen?
Und wieso muss dort desinfiziert werden? Ist jeder Ort, wo ein Coronainfizierter wandelt, auf alle Zeiten verseucht? Gerade Klinikpersonal sollte es besser wissen.

Dann hofften viele, dass ich nun verseucht sei. Doch wie soll ich mich infizieren, wenn die Abteilung leer ist? Wenn dort noch nie ein Coronaerkrankter war?
Sicher, laut lokaler Presse sollte dort die Post abgehen. Man stellte sich nach Lesen der Artikel die Bilder aus Krisenregionen vor. Sogar die Bundeswehr sollte zu Hilfe gerufen werden, hiess es.
Und niemand hinterfragte die Meldung, es gäbe jetzt elf Coronainfizierte im gesamten Landkreis. Elf von einhunderttausend oder null komma null eins Prozent der Bevölkerung. Niemand hinterfragte, als es hiess, es gäbe jetzt einen Coronapatienten im Krankenhaus. Stattdessen erklärte die Klinik, weitere Intensivbetten aufbauen zu wollen für den zu erwartenden Ansturm an infizierten. Welch noble Geste, könnte man meinen. Doch plötzlich gibt es ein Covid-19 Krankenhausentlastungsgesetz.
Und dort heisst es:

  • Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coronavirus-Infektion frei zu halten. Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, bzw. für jeden gegenüber dem Vorjahr nicht stationär behandelten Patienten, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro ausgebliebenen Patienten und Tag. Der Ausgleich wird aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds bezahlt und aus dem Bundeshaushalt refinanziert.
  • Krankenhäuser erhalten einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen. Die Kosten dafür werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert. Darüber hinaus sollen die Länder kurzfristig weitere erforderliche Investitionskosten finanzieren.
  • Für Mehrkosten, insbesondere bei persönlichen Schutzausrüstungen, erhalten Krankenhäuser vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 einen Zuschlag je Patient in Höhe von 50 Euro, der bei Bedarf verlängert und erhöht werden kann.
  • Der so genannte „vorläufige Pflegeentgeltwert“ wird auf 185 Euro erhöht. Das verbessert die Liquidität der Krankenhäuser und wird auch zu erheblichen Zusatzeinnahmen für die Kliniken führen.
  • Die Rechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst wird zur Entlastung der Krankenhäuser umfassend erleichtert, der so genannte „Fixkostendegressionsabschlag“ für das Jahr 2020 ausgesetzt und deutlich mehr Flexibilität bei den Erlösausgleichen eingeräumt.
  • Die Liquidität der Krankenhäuser wird durch eine auf fünf Tage verkürzte Zahlungsfrist in diesem Jahr zusätzlich gestärkt.

Ein gewaltiges Förderprogramm für Krankenhäuser, welches hier nur im Auszug wiedergegeben ist.

Ein Krankenhausbett kostet pro Tag 200 Euro. Und jetzt gibt es, ganz ohne nörgelnde und nervende Patienten plötzlich fast das dreifache.
Jedes Bett, welches aus der normalen Station auf die Intensivstation geschoben wird, bringt plötzlich 50.000 Euro cash.
Könnte man nicht einfach an eine ganz normale Station ein Schild mit der Aufschrift „Intensiv“ hängen und sofort ein oder zwei Millionen abgreifen?

Die Ruppiner Kliniken haben 2018 ein Minus von 2,5 Millionen Euro eingefahren.
Jetzt erklären die Kliniken, eine weitere Intensivstation für Coronakranke aufbauen zu wollen.
Ob diese Station rund 50 Betten haben wird?

Und alles geht zu Lasten der normalen kranken.
Bis heute, nach fünf Tagen und mehr als zehn Anfragen, hat man mir seitens der Kliniken und des Kreises, der kürzlich die erst die Grenzen im Alleingang geschlossen hat, nicht einmal die einfachste aller Fragen beantwortet. Und die war schon in meinem Bericht von Samstag „Darf ich das Klinikgelände betreten, wenn ich zur Notfallambulanz will?“

Denn offenbar darf ich das nicht. Und das diese Frage nicht nur mich allein bewegt, zeigen die seit einer Woche drastisch sinkenden Zahlen von Menschen, die mit Herzinfarkt oder Schlaganfall selbst oder durch Angehörige in die Notaufnahme kommen.

Wie viele Menschen werden sterben, weil sie sich nicht mehr auf Krankenhausgelände trauen? Wie viele Menschen werden einsam zu Hause sterben, weil es durch social distancing nicht auffällt, dass der Nachbar schon drei Tage nicht gesehen wurde?
Gerade alte Menschen trauen sich nicht mehr zum Arzt, weil sie glauben, sie würden auf das Virus positiv getestet. Kein Wunder, helfen ja alle Instanzen mit, das Volk einzuschüchtern. In Mecklenburg-Vorpommern wurden in den letzten Tagen vermehrt Berichte veröffentlicht, wonach Polizisten Autos mit mehr als zwei Insassen aus dem Strassenverkehr ziehen und fleissig Strafzettel verteilen. Die Zahlen für Polizeieinsätze Nachbarn gegen Nachbarn schnellen in die Höhe. Jeder schwärzt jeden an.
Da bekommt die Inquisition ganz neue Argumente.

Keine Frage, die Pandemie grassiert. Bleiben Sie zu Hause. Aber bitte schalten Sie von der blinden Herdenpanik um auf selbst denken. Betreutes denken hat noch nie funktioniert.

 

 

Ärzte sind fix und fertig, denn Patienten schreien sie an, weil sie nicht verstehen, warum man sie nicht auf Corona testet. Dabei ist es gerade die panische Berichterstattung, welche diese Ängste schürt. Immer mehr dieser Fake-News kommen ans Tageslicht. Doch warum machen alle bei dieser falschen Berichterstattung mit? Warum werden Journalisten, die nicht Panik verbreiten, sondern die Bevölkerung beruhigen wollen, so massiv behindert?

  • Als ich das hiesige Krankenhaus besuchte und über die nicht existente Covid-19 Notaufnahme berichtete, attestierten mir Krankenhausmitarbeiter, ich sei jetzt infiziert, weil ich auf einer Seuchenstation war. Ich bin auf diese Seuchenstation gelangt, ohne auch nur eine einzige Barriere überwinden zu müssen. Sogar die Türen öffneten sich von selbst. Dann hiess es, die Station sei ja noch gar nicht eröffnet worden. Warum wird öffentlich von der Klinik selbst vorher erklärt, ich sei nun selbst verseucht? Und wenn es dort so gefährlich ist, warum konnte ich dort so einfach rein? Und wenn es die Notaufnahme ist, wer schützt eigentlich eventuelle Begleiter?
  • Am 24.März berichtete die MAZ:
  • Stark nachgefragt sind weiterhin die Coronatests in einem eigens aufgebauten Drive-In-Zelt auf dem Gelände der Ruppiner Kliniken. Waren am Mittwoch, dem ersten möglichen Testtag, noch 18 Patienten von ihren Hausärzten dorthin geschickt worden, waren es am Donnerstag schon 38 und für Freitag waren sogar 45 Patienten für den Test angemeldet, sagte Kliniksprecherin Verena Clasen. Bis Dienstagmittag, 24. März, sind insgesamt bereits 144 Patienten getestet worden.
  • Dieser Drive-In befindet sich genau an der Einfallstrasse in die Stadt und man kommt sehr häufig hier vorbei. Gesehen wurde in dem Drive-In-Zelt noch nie jemand.
  • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/1-quartal/corona-gesetzespaket-im-bundesrat.html