Grüne erheben alleiniges Nutzungsrecht auf Umweltschutz

Ostprignitz-Ruppin ist von der Bundesgesellschaft für Endlagerung in der engeren Auswahl als Standort für einen Endlagerort für hochradioaktiven Atommüll auserkoren worden.
Dies gründet sich auf den besonderen geologischen Bedingungen in dieser Region (in-opr.de berichtete).

Ich nahm Kontakt zu verschiedenen Personen auf, die sich bereits jetzt darum kümmern, dass solch ein Endlagerort hier nicht entsteht.

Wir planten gemeinsam einen Informationsabend zum Thema Atommüll und Endlagerung und ich organisierte einen Raum für den 11.Februar 2020.

Nachdem nun in der MAZ bezugnehmend auf die Mahnwache „Fridays gegen Altersarmut“ berichtete und darauf hinwies, dass der Veranstalter, also ich, früher einmal bei der AfD war, rief Ulrike Laubenthal, die führende Aktivistin um Wittstock mich an und verbat sich jede weitere Zusammenarbeit im Hinblick darauf, dass man nicht mit Personen zusammenarbeiten kann, deren politische Einstellung rechtsextrem sei. Und das sei sie zweifelsohne, sonst wäre ich ja nicht bei der AfD gewesen.

Auf die Frage, ob sie denn auch nicht mit Israelis zusammenarbeite, wegen den Palästinensergebieten oder mit Moslems, wegen ihrer Einstellung gegenüber Juden, erklärte sie, dass man hier differenzieren müsse. Nicht jeder Moslem sei gegen Juden und nicht jeder Israeli gegen Palästina. Aber jeder Nazi sei eben einmal ein Nazi und damit immer ein Nazi.

Und diese Einstellung spiegelt die heutige Gesellschaft klar wieder. Der Alltagsrassismus in Deutschland ist so gross wie nie zuvor, wird aber auch dementiert, wie nie zuvor.

Und so scheint es, werden wir bald zwei verschiedene Aktionsbündnisse gegen die Atommüllendlagerung in OPR haben.

Ob wir sie „Kommunisten gegen Endlagerung“ und „Nazis gegen Endlagerung“ nennen und schlussendlich feststellen, dass wir gar nichts erreichen konnten, weil wir uns mit uns selbst beschäftigt haben?