Kalaschnikow in Neuruppin – Wie die MAZ schon wieder falsch berichtet

Neuruppin – Es scheint, als habe die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) eine versteckte Agenda zur bewussten Verbreitung von Falschmeldungen oder wie es neudeutsch heißt, Fakenews.

Nicht zum ersten mal veröffentlichte die MAZ Meldungen, die im Kern schlichtweg falsch sind.

So titelte die MAZ am 21.03.2019 „

Und weiter: „Die Neuruppiner Polizei musste sich am Montag öffentliche Schelte von ihrem eigenen Dienstherrn gefallen lassen. Innenminister Karl-Heinz Schröter äußerte sich am Rande einer Pressekonferenz fassungslos über deren Vorgehen im Falle des Mannes, der mit einer Kalaschnikow durch die Neuruppiner Innenstadt gelaufen war.“

Nach Rücksprache mit den entsprechenden Stellen kam heraus: Ja, der Brandenburger Innenminister äußerte sich fassungslos. Und zwar gegen die Justiz. Keineswegs gegen die Neuruppiner Polizei. Und genau so hat Schröter dies auch gesagt.

Ja, es sei richtig, dass der 28-jährige Neuruppiner am Samstagabend gegen 17 Uhr in der Innenstadt kontrolliert worden sei, als er in der Karl-Marx-Straße gerade in das Auto eines Bekannten einsteigen wollte. Der Hintergrund war, dass es sich um einen alten Bekannten der Polizei handelte, der wegen diverser Rauschgiftvergehen aufgefallen war.
Die Waffe, eine tschechische Zastava M70, die einer AK-47, einer Kalaschnikow, sehr ähnlich ist, wurde nur per Zufall gefunden.

Ein Richter wurde nicht involviert, weil kein Verdachtsmoment gegen den 28-jährigen Deutschen bestand, er könne weitere Waffen besitzen oder gar einen Amoklauf vorbereiten.

Schröter bezog sich auf eine ganze Reihe von Fällen, wo es aus Sicht der Bevölkerung ganz sicher angebracht wäre, Straftäter sofort in Haft zu nehmen und dieser Fall in Neuruppin war nur ein Beispiel, welches er heran zog.
Dabei ging es auch um viel zu laxe Verurteilungen bei schweren Straftaten.