Bundestag: Aktuelle Stunde zu Billy Six

Berlin – Heute fand im Bundestag eine aktuelle Stunde zum Thema Billy Six statt.
Während der flammenden Rede Petr Bystron schrien Abgeordnete der SPD immer wieder „Lüge Lüge“ dazwischen. Vor allem, als er darauf hinwies, Six habe noch am Flughafen erklärt, das Auswärtige Amt wollte ihn in Venezuela „verrecken lassen“.
Hier bezeuge ich persönlich, ich Klaus Baumdick, Billy Six hat genau dieses wortwörtlich gesagt, denn ich habe daneben gestanden und es gehört.
Dr. Andreas Nick für CDU/CSU definierte unter anderem Billy Six als „Reiseblogger“, den man bereits zum zweiten mal aus Gefangenschaft befreien müsse und es könne nicht angehen, dass sich ein Bürger immer wieder in solch gefährliche Situationen bringt. Damit forderte Nick unterschwellig eine Art Berufsverbot, denn Billy Six ist Journalist, es ist sein Job, in Gegenden zu reisen, wo es brennt.
Dann forderte er, Guaido als
Für die FDP sprach Frau Gyde Jensen, die erklärte, Intoleranz dürfe nicht toleriert zu werden und die AfD sei intolerant und dies sei nicht zu tolerieren. Ihr ging es um reines AfD Bashing.
Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, erklärte alle Vorwürfe als Lüge.
Für die Linke sprach Simone Barrientos und begnügte sich damit, die AfD als Jammertruppe zu bezeichnen und erklärte „Sie wissen doch gar nicht, was Menschenrechte sind.“
Ebenso erklärte sie, was Billy wirklich in Venezuela wollte, zumindest nach ihrem Glauben. Alles weitere ertrank in einem Schwall aus Beschimpfungen gegen die AfD.
Überrascht hat für die Grünen Omid Nouripour, der zwar seine Rede auch zum AfD Bashing nutzte aber immerhin insgesamt eine gute Rede ablieferte.
Armin-Paulus Hampel für die AfD hielt eine flammende Rede.
Was denn sehr wohl aufgefallen ist, Niels Annen betonte ganz besonders ein Obstkörbchen, welches das deutsche Konsulat Six ins Gefängnis gebracht hat und erklärte dies als konsularische Betreuung. Für dieses ominöse Obstkörbchen, welches möglicherweise noch ein Politikum werden könnte, sollte von den Eltern Six bezahlt werden.
Barbara Hendricks, SPD, schämte sich nicht, die AfD öffentlich der Lüge zu beschimpfen, erklärte, Six sei nicht in Venezuela als Journalist akkreditiert gewesen. Dies ist richtig. Das hat den Grund, Journalisten erhalten derzeit für Venezuela keine Akkreditierung.
Yasmin Fahimi, SPD, erklärt zudem noch, obwohl Six keine Akkreditierung hatte, habe sich das Auswärtige Amt trotzdem eingesetzt und dies sei nicht üblich. Damit erklärte Fahimi quasi, ein Deutscher Bürger, der zu Unrecht inhaftiert ist, habe gar kein Recht auf konsularische Betreuung.
Daniela De Ridder, SPD, beschimpfte wiederholt Billy Six als Reiseblogger und erklärte, er sei kein richtiger Journalist.
Ich bin überzeugt, wir werden noch sehr lange über die Kausa Inhaftierung Billy Six hören, denn es zeichnet sich ein Politskandal ab.