Neuruppin bleibt sich bei Strassensperrungen treu

Erklärte der neuruppiner Baudezernent Arne Kron noch im letzten Jahr, es soll im Fontantejahr 2019 keine Baustellen in der Stadt geben, hat der Normalzustand doch erneut durchgesetzt.

Wir haben das schon immer so gemacht, wir machen das auch weiterhin so, ist die Maxime, nach der Behördenmitarbeiter in Neuruppin stets vorgehen.

Und so wurden jetzt auch prompt die nächsten Strassensperrungen in der Innenstadt mitten im Fontanejahr und zugleich während des Zeitraumes der Landesgartenschau in Wittstock/Dosse angekündigt. Selbstverständlich, und dafür kennt man Neuruppin, wieder mit ausgiebigen Strassensperrungen.

Ich selbst bin seit nun sieben Jahren in Neuruppin aktiv. Ich selbst kenne nicht ein einziges Jahr, in dem es nicht erhebliche Einschränkungen durch Baustellen gab, teilweise mit Sperrungen, die für Anwohner Umwege bis über 30 Kilometer zur Folge hatten.

Möglicherweise wollte Neuruppin auch dem Bund in nichts nachstehen, wird doch die A24 im Neuruppiner Umland … beihnahe hätte ich geschrieben, verbessert. Doch hier ließ sich der Landrat OPR Ralf Reinhardt wieder einmal von den richtigen Politikern über den Tisch gezogen. Vereinbart wurde seinerzeit ein sechsspuriger Ausbau, doch bei Baubeginn war klar, die Autobahn wird nur abgerissen und neu gebaut. Warum man dies tut, weiß eigentlich niemand so genau, vielleicht, weil das Land Brandenburg auch einmal die längste Baustelle Europas sein Eigen nennen wollte.