Prignitzer Zeitung macht politisch Stimmung

Heute ist in der Prignitzer Zeitung und auf dem Online Auftritt der Schweriner Zeitung die Schlagzeile „Postzusteller mit Nazikleidung unterwegs“ zu lesen.

Natürlich wollte ich sofort wissen, was denn Nazikleidung ist und recherchierte.

Es sollte sich um einen Zusteller der Neuruppiner Turbopost handeln. Bei der Turbopost war jedoch der einzige Mitarbeiter, welcher mit der Presse spricht, nicht anwesend sondern im Urlaub.

Weiter sollte ein besorgter Bürger den Turbopost Mitarbeiter gesehen haben, wie er einen Pullover mit der Aufschrift „88“  getragen hatte. Doch statt sich nichts dabei zu denken oder vielleicht bei der Polizei nachzufragen, rief dieser besorgte Bürger bei der Presse an und fragte, ob man da „nicht was draus machen könne“.

Die Redaktion des Prignitzer rief daraufhin bei der Polizei in Neuruppin an, Abteilung Staatschutz.

Der Staatsschutz sagte, nein, es ist nicht strafbar, einen Pullover mit der Aufschrift 88 zu tragen, auch wenn er vielleicht Rückschlüsse auf die politische Gesinnung des Trägers gibt. „Wenn sie meinten, es müsse so sein, dürften sie aber gerne eine Strafanzeige erstatten.“ so die Polizei weiter.

Dies gabe die Redaktion des Prignitzer an den besorgten Bürger zurück und fragten angeblich bei der Turbopost direkt nach. Dort gab man zur Auskunft, es würde kein Mitarbeiter bei der Turbopost Nazikleidung tragen.

Das und nicht mehr steckt hinter dem reisserischen Artikel im Prignitzer heute, der hinter einer Bezahlschranke verborgen ist.

Die 8 steht an achter Stelle des Alphabets und damit für ein H. Somit soll 88 stehen für Heil Hitler, was auch der Grund ist, dass Autokennzeichen mit 88 verboten sind. Nach Forderungen einzelner Linken und Grünenpolitiker, soll auch 77 und 99 verboten werden, weil es eins weniger bzw eins mehr ist als zwei mal die 8. Linke Ideologie kennt eben keine Grenzen.