Ehemaliger Kreissprecher tritt AfD wieder bei

Neuruppin – Ehemaliger Kreissprecher tritt AfD wieder bei.

Der ehemalige Kreissprecher Klaus Baumdick tritt zwei Jahre nach seinem Austritt aus der Partei nun wieder bei.
Als Grund gab Baumdick an, heute noch unter alltäglichen Anfeindungen zu leiden und aus diesem Grund der AfD wieder beitreten zu wollen.
Dies sei nur ehrlich.

Baumdick wörtlich: „Ich dachte, es müsse irgendwann einmal vorbei sein, doch als es um die Aktivitäten gegen die Atommüllendlagerstätte in OPR ging, kündigte Ulrike Laubenthal, die Initiatorin einer Bürgerbewegung, mir die Zusammenarbeit fristlos mit der Begründung meiner früheren Aktivitäten bei der AfD. Die von mir organisierte Lokation für die Infoveranstaltung nahm aber aber trotzdem gerne an. Laubenthal hatte über die Presse erfahren, dass ich früher bei der AfD war. Nun wurde mir gestern seitens des Tierschutzvereins Ostprignitz-Ruppin ebenfalls fristlos die Zusammenarbeit gekündigt. Ebenfalls mit der Begründung auf die AfD und die Mahnwache gegen Altersarmut, die ich im Februar in Neuruppin veranstaltet habe. Dabei wollte man mich als Experten für Herdenschutzhunde unbedingt dabei haben. Ich wollte sogar, wenn das Wetter gepasst hätte, meinen Kaukasischen Owtscharka und meine Tornjak mitbringen. Und mich bewegt jetzt auch die Frage, ob ein gemeinnütziger Verein überhaupt gemeinnützig ist, wenn er Menschen rigoros ausschliesst, die das falsche Parteibuch haben bzw. früher einmal das falsche Parteibuch hatten.“

Zu seinen geplanten Tätigkeiten äusserte sich Baumdick, dass er von nun an die AfD mit allen Kräften unterstützen werde, denn wenn Aussteiger fortwährend stigmatisiert werden und bis in alle Ewigkeit geächtet und gebrandmarkt werden, macht es keinen Sinn, auszusteigen. Wenn der angebliche und durch die Sozialisten viel gepriesene Kampf gegen Rechts bedeutet, vogelfrei bis an sein Lebensende zu sein, bedürfe es keinen Ausstieg.

„Ich zog aus dem Ruhrgebiet nach Brandenburg und weiß heute, ich kam aus Deutschland und landete in der Ostzone. Hier glauben ganz offensichtlich viele Menschen, sie könnten durch Hetze, Intrigen und Rassismus Menschen Schaden zufügen um ihre persönlichen Befindlichkeiten zu befriedigen. Offenbar sind das genau die, die bis vor 30 Jahren IM und OM genannt wurden.“ so Baumdick.

Baumdick telefonierte am Abend mit dem AfD Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz und dem Kreisvorsitzenden Thorsten Arndt zum Thema.