Wie sich Michael Güldener in die Gunst der Wähler schummeln will

Bei der Bürgermeisterwahl werden alle Register gezogen. Sei es der Bürgermeister „für Alle“, der aber nur mit ihm genehmen Bürgern spricht oder seien es die, die sich von vornherein nicht an Regeln halten.
250 Wahlplakate sind erlaubt, so heißt es in der Bewilligung der Stadt. Nicht außerorts, nicht im Kreuzungsbereich und nicht gegenüber oder an Friedhöfen.
Die meisten Kandidaten halten sich daran.
Andere nicht so.
Wer sich schon gefragt hat, warum der Kandidat Michael Güldener so überpräsent erscheint, könnte recht haben.
IO hat sich die Mühe gemacht, grob durch zu zählen und hat bei 280 Wahlplakaten von Michael Güldener aufgehört. Dabei haben wir noch nicht alle Ortsteile berücksichtigt und auch in der Stadt waren wir nur auf den größeren Straßen unterwegs.
Auf Nachfrage erklärte Güldener, er habe eine Agentur beauftragt und die habe ihm gesagt, da gäbe es irgendeinen Schlüssel und ob das ein paar mehr oder weniger wären, wäre ja egal. Und außerdem habe man jetzt auch Plakate umgehängt.
Da uns beim zählen kein Auto überholt hat, ist diese Aussage wohl zweifelhaft.
Bleibt zu fragen, wie Güldener mit dem Recht umgeht, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden?
Wenn er denn schon weiß, dass man es in Neuruppin manchmal mit den Gesetzen sowieso nicht so genau nimmt, wäre er sicher ein würdiger Bürgermeisternachfolger.
Im Wissen, das Ordnungsamt zählt selbst nach können wir davon ausgehen, wird es diesen Schlüssel schon finden und entsprechend anwenden.