Wie Golde schon wieder versagt

Gestern berichteten wir über das Interview zwischen derFreitag und Jens-Peter Golde.
Hierbei fiel auf, dass Golde sich mehrfach wiedersprach und offensichtlich nicht wusste, wovon er sprach. Im Interview mit der BZ erklärte Golde noch,Neuruppin könne völlig problemlos weitere 50 Flüchtlinge aufnehmen und diese im nagelneu gebauten Flüchtlingsheim unterbringen.
Dieses Flüchtlingsheim ist Goldes Geheimnis, denn kein Neuruppiner scheint ein neugebautes Flüchtlingsheim zu kennen.

Im Interview mit derFreitag erklärte Golde dann demenzartig, Neuruppin verfüge alleine in der städtischen Wohnungsbaugesellschaft über 800 Sozialwohnungen und dort könne man problemlos die 50 Flüchtlinge unterbringen.
Wörtlich sagte er: „Wir bringen die Geflüchteten in unserer Stadt dezentral unter. Unsere städtische Wohnungsgesellschaft hat 800 mietpreisgebundene Wohnungen, die kosten weniger als 4,70 Euro pro Quadratmeter. Diesen Wohnraum nutzen wir für die Unterbringung der Geflüchteten und verhindern so eine Gettoisierung.
Ein kurzer Anruf heute bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zeigte jedoch ein anderes Bild.

Eine Einraum- und eine Zweiraumwohnung sind derzeit zu haben.

Vielleicht will unser Bürgermeister Golde, der nochmal für seine dritte Amtszeit antritt, den Flüchtlingen das Gefühl von Heimat geben?
Das Flüchtlingslager in Moria war etwa zu 430 Prozent seiner Kapazitäten belegt. Diese Enge hat schlussendlich zu den Brandstiftungen und dem Niederbrannd der Lagers geführt.
Drei Zimmer für 50 Menschen wären dann zu 1600 Prozent belegt.

Herr Golde sorgt sich um die Menschen. Doch leider hat Bürgermeister Golde nicht die geringste Ahnung von dem, was er fordert. Und vor allem, was er im Alleingang durchsetzt.

Vielleicht erklärt Golde noch, es müssen Neuruppiner Bürger aus ihren Wohnungen ausziehen um Flüchtlingen Platz zu machen, wie es im Jahr 2016/2017 in anderen Kommunen der Fall war.
Bleibt nur zu hoffen, dass solch eine Forderung vor und nicht nach den Wahlen kommt.