Museen im Kreis

Es ist nicht ganz einfach, über die Museen im Ruppiner Land und der Prignitz zu schreiben.

Denn eigentlich hat fast jedes Dorf ein Museum.

Da gibt es gefühlt 1.000 Heimatmuseen, dazu dann noch Dorf-, Torf-, Schul-, Sand-, Bienen oder Preussenmuseen. Ich weiss nicht, ob wir alle Museen hier im Blog verewigen können, zumal manche nur zu bestimmten Zeiten geöffnet haben. Viele nur Sonntags und diese teilweise auch nur im Sommer, wenn die Touristen da sind.

Schön und besuchenswert sind die Museen aber allemal, denn auch wenn man viel gleiches sieht, es sind oftmals Dinge, die die älteren unter uns noch aus ihrer Kindheit kennen.

Und an manch einem verregneten Herbsttag ist das eintauchen in längst vergangene Tage doch etwas schönes.

Es gibt aber auch die echt krassen Hingucker. Ob Museum volles Programm, wie das Neuruppiner Museum, oder die Ausgrabungsstätte in Freyenstein, wo Museum lebendig wird.

Hier im Kreis tobt das Leben seit über 10.000 Jahren und ich bin überzeugt, noch lange ist nicht jedes Skelett unter unseren Füssen gefunden.

Und da muss ich aber auch gleich sagen, riesige Teile des Kreises sind als Bodendenkmal konserviert.

Sondengeher werden ganz sicher und sehr schnell Ärger mit der Polizei bekommen.

Die Schatzsuche auf eigene Faust ist hier tabu.

Ebenfalls kann man nicht empfehlen, mit einem Magneten in den Seen angeln zu gehen.

Kürzlich zog ein Magnetangler eine Wurfgranate aus dem zweiten Weltkrieg aus dem Ruppiner See.

Ja, hier ist Geschichte lebendig.