Dauerstraftäterin wieder auf Achse

Neuruppin – Die jetzt 38-jährige hinlänglich polizeibekannte Deutsche griff gestern Abend einen Polizeibeamten in der Fehrbelliner Straße an. Die Frau hatte sich auf dem Gelände an der Polizeiinspektion aufgehalten und in einer Hecke versteckt. Einem Platzverweis war sie nicht nachgekommen. Die Frau musste zu Boden gebracht und gefesselt werden, sie spuckte dabei um sich. Aufgrund ihres psychischen Zustandes wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

Die Frau war bereits in den Nachmittagsstunden aufgefallen, als sie auf einem Parkplatz in der Heinrich-Rau-Straße einen Pkw beschädigt hatte. Als sie von einem Zeugen darauf angesprochen wurde, versuchte sie ihn zu schlagen. Weiterhin randalierte sie auf einem Betriebsgelände und musste für einige Zeit in Gewahrsam genommen werden.

Sie befindet sich mittlerweile, wie immer, wieder auf freiem Fuss.
Belangt werden kann sie für ihre Taten nicht, da sie nicht zurechnungsfähig ist.
Ein neuruppiner Amtsrichter sagte dazu, eine Demokratie müsse auch solche Leute aushalten.

Der Bürgermeisterkandidat Klaus Baumdick erklärt dazu, mit ihm als Bürgermeister werde die Stadt für die andauernden Schäden durch die 38-jährige aufkommen, da es nicht sein könne, den Bürger auf seinem Schaden sitzen zu lassen, während man Dauerstraftäter frei herumlaufen lässt und die nächsten Straftaten schon absehbar sind.