Bekommt OPR sein eigenes Atommüll-Endlager?

Immer wieder kommen Berichte auf, wonach im und unmittelbar um den Landkreis eine Atommüll-Endlagerstätte entstehen soll.
Basierend auf diesem Umstand ist, dass die gesamte Landschaft hier auf Salzgestein liegt.
Salzstöcke sind für hochgiftigen Abfall deshalb so interessant, weil sie keine Feuchtigkeit aufnehmen bzw. diese fern halten.
Das dies aber eben nicht immer so stimmt, zeigt sich am Lager Asse, welches marode ist und schleunigst geräumt werden muss um einen Super-GAU zu verhindern. Schon jetzt ist der Salzstock dermassen radioaktiv verstrahlt, dass zur Bergung Roboter entwickelt werden müssen.
Es sind bereits jetzt mehrere Standorte nahe Wittstock, Kyritz und in Wredenhagen, nur wenige Kilometer von Wittstock im Gespräch.
Zuständig ist hierfür die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), deren Eigentümer das Bundesumweltministerium ist.
Bereits im Herbst 2020 soll die Entscheidung für den tatsächlichen Ort fallen.
Viele Aktivisten haben Sorge, der Ort werde ausgesucht nach dem geringsten zu erwartenden Widerstand in der Bevölkerung.
Daher müsse von Anfang an massiver Widerstand entstehen und jeder Versuch, aus der Kyritzer Heide, der Müritzer Seenplatte oder dem Müritzer Nationalpark eine Atommüllendlagerstätte zu machen, im Keim erstickt werden. Notfalls mit militärischen Massnahmen.