Aufregung um Sperrung in Buskow

Große Aufregung herrscht derzeit um die am 18.12.2019 völlig überraschend eingerichtete Strassensperrung in Buskow.
Bei einer Kamerabefahrung eines Regenwasserkanals wurden starke Beschädigungen gefunden, die es erforderlich machten, sofort die Strasse zu sperren. Teilweise ist die tragende Schicht der Strasse  nur noch 15cm dick.

Einen tiefen Eingriff in das Leben der Einwohner zwischen dem Kerndorf und See, hat dies allemal.
Jeder Einwohner hat zwar eine Ausnahmegenehmigung erhalten, die auf dem Strassenverkehrsamt in Neuruppin abzuholen ist und die ihm erlaubt, die Fahrradstrasse am See für die Zufahrt zu nutzen, jedoch gilt diese Ausnahmegenehmigung nicht für Besucher dieser Anwohner.
Zwar erklärten alle zuständigen Ämter, man wolle nicht so ganz genau hinsehen, ob es Verstösse gegen die Nutzung als Fahrradweg gebe aber formal darf niemand ohne Ausnahmegenehmigung die Fahrradstrasse, die Teil eines Fernradweges bis nach St.Petersburg ist, mit dem Auto befahren.

Fragen, wieso man nicht einfach Metallplatten über die Strasse legt, wurden seitens des Tiefbauamtes damit begründet, dass niemand wisse, wie der Kanal verlaufe und die Strasse auf einer Länge von mindestens 50 Metern komplett erneuert werden müsse.

Die Arbeiten sollen sich aufgrund des enormen Aufwandes bis mindestens März, eher noch länger, hinauszögern, so die Strassenverkehrsbehörde in Übereinstimmung mit dem Tiefbauamt. Aus diesem Grund wurden auch die Ausnahmegenehmigungen bis März ausgestellt.

Manfred Bruder, Ortsvorsteher in Buskow, dementierte hingegen am Samstag Abend auf dem Buskower Skat und Rommé Turnier und erklärte diese Aussagen als Panik- und Stimmungsmache.
Bruder habe verlässliche Hinweise darauf, dass die Baustelle spätestens Ende Januar beseitigt sei. Alles andere sei sowieso nicht hinnehmbar. Auf Rückfrage zur Aussage der Kreisverwaltung, erklärte Bruder, es würde nicht stimmen, er wisse genau, die Baustelle wird noch im Januar fertig und damit verbat er sich weitere Nachfragen.